Sachverständiger Hämmelmann

Sachverständiger Hämmelmann
Von der Handwerkskammer für Unterfranken öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger im Metallbauerhandwerk

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Aufgabengebiet eines Sachverständigen

Wenn es um Schäden im Bereich Metallbau geht, bin ich Ihr richtiger Ansprechpartner.
Ich stehe Ihnen für sämtliche Fragen gerne zur Verfügung.

Wir begutachten u. a.:

– Geländer
– Stahlbau
– Korrossionschutz
– Türen
– Tore
– Antriebe
– Schweißtechnik
– Befestigungstechnik

Services:

Privatgutachten

Bei Privataufträgen sollte ein privater Sachverständiger zunächst Auskunft einholen, ob die Handwerksleistung bereits bezogen wurde, da eine Beweislastumkehr vom Auftragnehmer auf den Auftraggeber besteht. Falls die Beweislast jedoch beim Auftragnehmer liegt, reicht oft eine gemeinsame Ortsbesichtigung aus, um ein Mangelprotokoll zu erstellen. Durch dieses kann der Auftragnehmer festgehaltene Mängel abarbeiten. Diese Mängelbeseitigung wird dann bei einer Abnahmebegleitung durch einen Sachverständigen überprüft.

Oftmals macht es auch Sinn, eine baubegleitende Qualitätskontrolle durch einen Sachverständigen ausgeführt wird, da eventuell einige Bereiche nach der Fertigstellung der Mangelbeseitigung uneinsehbar werden.

Auch ist ein Kurzgutachten (gutachterliche Stellungnahme) möglich. Mit einem solchen Kurzgutachten wird es möglich, Mängel, Abweichungen und Schäden zu dokumentieren und und erweiterter Form vom Sachverständigen Stellung zu den ausgeführten Leistungen nehmen zu lassen.

Falls die Beweislast bereits beim Auftraggeber liegt, sollte ein fundiertes Gutachten mit “Soll-Ist Vergleich” der Vorzug gegeben werden. Dies wird als eine “stumpfe Waffe” gegenüber dem Auftragnehmer vorgelegt werden kann, um ihn aufzuzeigen, das mangelhafte Leistungen erbracht wurden. So wird er motiviert, Mängel zu beseitigen.
Zum anderen gibt es noch das fundierte Privatgutachten, das bei einem Rechtsstreit dem Gericht vorgelegt wird, und als gute Basis den sogenannten Beweisbeschluss des gerichtlichen Sachverständigen seitens des Gerichts zu erstellen.

Gerichtsgutachten

Bei Gerichtsverfahren der zivilen Bausache wird zwischen selbstständigen Beweisverfahren und dem Rechtsstreit unterschieden. In beiden Fällen wird das Gericht einen Beweisbeschluss mit Beweis zu den erhebenden Fragen erstellen, nachdem der Sachverständige beim Ortstermin Untersuchungen und Dokumentationen vornimmt.

Der Gerichtssachverständige wird nicht vom Beweisbeschluss abweichen. Dieser wird sich auch nicht am Ortstermin über vorgefundene Sachverhalte äußern, sondern diese lediglich in seinem Gutachten darlegen.

Vom Vorteil ist es, wenn der Beweisbeschluss zum Beispiel bei einem Rechtsstreit auf Basis eines fundiertem Privatgutachtens erstellt wird, da bei gerichtlichen Aufträgen keinerlei Ausforschungen durch Sachverständige zulässig ist.

Auf Antrag einer der Parteien kann ein Beweisbeschluss erweitert werden, um weitere Sachverhalten und Fragen aus technischer Sicht klären zu lassen. Hierzu wird meisten ein weiterer Ortstermin erforderlich sein.

Auch kann ein Gericht den jeweiligen gerichtlichen Sachverständigen zu einer Anhörung bei Gericht dazuladen, um eventuelle Unklarheiten aus dem Gutachten vor Ort erläutern zu lassen.

Schiedsgutachten

Bei Uneinigkeiten zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber kann ein Schiedsgutachten eine gute Möglichkeit außerhalb des Gerichts darstellen. Hier werden für beide Parteien eine neutrale und objektive Klärung vorliegender Zweifel und Streitfragen gegeben.

Zuvor wird ein Vertrag abgeschlossen, in dem beide Parteien einem Schiedsgutachter verständigen und erklären sich einem “Schiedsspruch” rechtskräftig zu unterwerfen.

Das Schiedsgutachten ist oftmals eine für beide Parteien kostengünstige alternative gegenüber oben genannten Gutachten.

Versicherungsgutachten

Bei Schäden von versicherten Sachen oder Gütern wird ein solches Gutachten benötigt, um Schadenshöhe, weitere Gebrauchsfähigkeit, den Wert oder die Erneuerung festzulegen.

Auch werden hier Schadensursachen untersucht, um dies Schäden künftig zu vermeiden.

Ausführungsplanung

Durch einen Sachverständigen für ein Fachgebiet geleistete Ausführungplanung gibt besonders bei schwierigen Details Sicherheit, da dieser Sachverständige im Regelfall über große technische Erfahrung und Fachwissen verfügt.

Architekten, Ingenieure, Bauherren, Bauträger o. Ä. können (sollten) sich bei geringer Erfahrung in einem Spezialgebiet einen Sonderfachmann zurate ziehen. Änderungen oder Korrekturen während der Bauzeit können durch gute Vorplanung minimiert werden.

Ausschreibungen

Aufbauen auf oben beschriebene Ausführungsplanung kann vom Sachverständigen eine Vorplanung entsprechend der Ausschreibung erstellt werden. Auch hier ist besondere Erfahrung gefragt, um vollumfänglich, und erschöpfend die zu erbringenden Leistungen zu beschreiben.

Schlechte oder auch lückenhaft beschriebene Leistungsverzeichnisse bringen oft Nachträge, und den damit verbundenen Mehrkosten.

Baubegleitungen

Um Kontrolle darüber zu erhalten, ob die vereinbarten Stoffe und Materialien Vorort verbaut werden, und dabei die allgemein anerkannten Regeln der Technik eingehalten werden, ist eine Baubegleitung durch einen Sachverständigen sinnvoll.

Hier können Abweichungen frühzeitig erkannt und aufgezeigt sowie gegengesteuert werden.

Abnhamebegleitung

Hier unterstützt der Sachverständige den Auftraggeber nach Fertigstellung einer Leistung.

Der Sachverständige erstellt auf Wunsch beim Abnahmetermin ein entsprechendes Protokoll, wo zum Beispiel noch vorhandene Mängel dokumentiert werden, und spricht entsprechend Empfehlung darüber aus, ob das Werk abzunehmen ist.

Prüfung von Aufmaß und Abrechnung

Auch diese Leistungen können vom Sachverständigen auf Wunsch erbracht werden.

Anhand von Plänen, Massenermittlungen, oder bestenfalls Vorort, kann ein vom Auftragnehmer erstelltes Aufmaß geprüft werden. Ebenso Rechnungen auf Grundlage des Leistungsverzeichnisses, Nachträgen und des Aufmaßes sind möglich.

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